title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title

Wir helfen

Fast ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland kommt aus sog. Migrantenfamilien. Diese jungen Menschen stehen vor der besonderen Herausforderung sich neben den alterstypischen Entwicklungsprozessen mit ihrer sprachlichen und kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft einen Platz zu erobern. Viele von ihnen haben bei der Bewältigung dieser Aufgabe einen hohen Unterstützungsbedarf. Sie brauchen unsere Ermutigung und ein Gemeinwesen, das mit kultureller und sozialer Heterogenität umzugehen weiß. Unser erklärtes Ziel ist es, solche Projekte zu unterstützen, um diesen Kindern und Jugendlichen zu einer selbstsicheren und stabilen Persönlichkeit zu verhelfen.

 

Aktuell haben wir mit Hilfe unserer Förderer folgende Projekte unterstützen können:  

_________________________________________________________________________________________

  

Projekte für und mit Kindern und Jugendlichen am:

 

Aktuelles Logo Consol Theater

 

„Kunst entsteht und impulsiert die soziale Zukunft“ so fasst das Consol Theater in Gelsenkirchen-Bismarck seine auf Integration konzentrierte Arbeit zusammen, die von  Experimentierfreude und Vielschichtigkeit Foto 1 Artikel Consol Theatergeprägt ist. Das  mittlerweile renommierte Kinder- und Jugendtheater wurde im Lüftergebäude der ehemaligen Zeche Consolidation im September 2001 eröffnet und wird seit 2006 durchweg von der Robert Voigt Stiftung gefördert. Ein sehr erfolgreiches Konzept ist das  „Sprachcamp für Kinder mit Migrationshintergrund“ für Kinder der 3. und 4. Klassen. Hier arbeiten ca. 60 Kinder in den Sommerferienwochen zusammen mit Theaterpädagogen, Sprachlehrern und Freizeitpädagogen, um ihre Sprachkenntnisse spielerisch auszubauen und zu vertiefen. 

 

Foto 2 Artikel Consol Theater

„Es geht um die Kinder“ erklärt der Elefant Oskar zornig – diese und andere Tier-Rollen aus dem Klassiker „Die Konferenz der Tiere“ werden von den „BFoto 3 Artikel Consol Theaterucheckern“ mit viel Liebe zu den Charakteren und Freude an der Ironie von Erich Kästner vorgelesen. Bei diesem generationsübergreifenden Projekt organisiert und initiiert eine Gruppe von Senioren die  Proramme für die Kinder selbst und stellt Texte zusammen, die sie dann in Tagesstätten,  Schulen oder im Theater vorlesen.

  

 

Die „Theaterklasse“ wurde vor vier Jahren in Zusammenarbeit mit dem Consol Theater an der Gelsenkirchener Grundschule Leipziger Straße gegründet. Einmal in der Woche steht dort Theatermachen auf dem Stundenplan. Bei einem Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund von ca. 90 % spielen Sprache und Gruppenverhalten eine zentrale Rolle. „Wir sind in der ersten Klasse fast ohne Sprache angefangen“ erinnert sich die Theaterpädagogin Melody  Reich „nach und nach kam dann Text zu der Bewegung dazu“. Mittlerweile spielt die ambitionierte Theaterklasse auf der Profi-Bühne des Consol-Theaters.

 

Foto 4 Artikel Consol Theater

 

Ein aktuelles Stück zum Thema Integration kam im März 2012 auf die Bühne. Das Stück „Die besseren Wälder“ von Martin Baltscheit ist die Geschichte des Außenseiters Ferdinand. Eine Story über Vorurteile, soziale Rollen und die Suche nach der eigenen Identität. „Es kommt doch nicht darauf an, wo du herkommst. Es kommt darauf an, wo du hin gehst und mit wem“ heißt es in dem Stück, das mit dem deutschen Jugendtheaterpreis 2010 ausgezeichnet wurde.

 

 

_____________________________________________________________________________________________________

 

Musikprojekt „Stimme der Straßenkids“

 

Seiltänzer
brauchen Selbstvertrau‘n
Seiltänzer
müssen immer nach vorne schauen“

Zitat aus dem Projekt: “Stimme der Straßenkids”

 

Foto 8 Projekt Stimme der StraßenkidsHier wird kein Supertalent gesucht. Es geht nicht um eine Karriere im Showgeschäft. Bei diesem Projekt geht es darum, sich selbst wahrzunehmen. „Gemeinsames“ zu erleben. Sich  (mit) zu teilen. Auszudrücken. Es geht darum, eigene Talente, Fähigkeiten und Kompetenzen zu entdecken. Das Projekt „Stimme der Straßenkids“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des „Bündnis für Straßenkinder in Deutschland e.V.“ und „lifenotes Musikprojekte“ unter der Schirmherrschaft des Charakter-Schauspielers Ralf Richter. Die Teilnehmer benötigen keine musikalischen Vorkenntnisse, um die komplette Entstehung eines Songs an nur einem Tag zu erleben. Am Abend erhalten sie „ihre“ fertige CD und halten dabei weitaus mehr in Händen als einen Tonträger: Selbstwertgefühl. „Ich kann etwas erreichen. Ich bin etwas wert!“

 

Die jungen Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen auf der Straße oder in Jugendhilfeeinrichtungen leben, haben Foto 7 Projekt Stimme der Straßenkidsmitunter Probleme sich auszudrücken und sich jemandem anzuvertrauen. Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Mit Musik verlinken sie persönliche Emotionen und drücken Lebensgefühl aus. Musik ist ihnen als Kommunikationsmittel vertraut. Sie bietet ihnen einen sicheren Boden um ihre Ängste und Sorgen auszudrücken. Aber auch ihre Wünsche und Hoffnungen. „Seiltänzer können nicht immer den Boden sehen“ heißt es in einem der lifenotes Musikprojekte, bei dem das begleitende Team mit den Jugendlichen stets auf Augenhöhe arbeitet. Foto 6 Projekt Stimme der Straßenkids

Die Straßenkids sind bei diesem Projekt selbst die „Macher“ und treffen in der Gruppe alle musikalischen und inhaltlichen Entscheidungen allein. „Seiltänzer müssen Schritt für Schritt nach vorne geh’n“. Darüber hinaus werden Möglichkeiten auch nach diesem Workshop aufgezeigt. So bietet z.B. das „Institut zur Entwicklung beruflicher Perspektiven GmbH“ in Düsseldorf interessierten Jugendlichen in mehreren Einrichtungen für Straßenkids ein Berufscoaching an. Ziel ist, dass die frisch aktivierten Ressourcen und das gestärkte Selbstwertgefühl zum Sprungbrett für die eigene Zukunftsplanung werden.

  

Die Robert Voigt Stiftung fördert die Realisierung des lifenotes Musikprojektes in Bochum am 05.12.2012. Weitere Projekte sind noch in vielen weiteren deutschen Städten geplant (darunter  München, Stuttgart, Wiesbaden, Frankfurt a.M., Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Fulda, Gera, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Berlin, Hannover, Hamburg).

 

 _____________________________________________________________________________________________________

 

 Projekt „MÜHLE Kinder- und Jugendkultur Leingarten“

 
Foto 1  Projekt Mühle

Die Arbeit der MÜHLE konzentriert sich auf die Begleitung und die Unterstützung in allen Lebenslagen, auf die Bildung und Betreuung von Kindern zwischen 0 und 18 Jahren sowie auf den Gedanken der Generationenvernetzung. Das Konzept kombiniert dabei zwei grundlegende Gedanken: die Verlässlichkeit durch feste Strukturen und die Flexibilität durch offene Angebote.

 

Foto 2  Projekt MühleDie Begleitung zieht sich durch die komplette Kindheit und Jugend. Mitarbeiter der MÜHLE Kinder und Jugendkultur organisieren das Betreuungsangebot über die Mittagszeit an beiden ortsansässigen Schulen. Durch verschiedene Betreuungsangebote und ein auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnittenes Freizeitangebot  leistet sie eine wichtige Arbeit bei der Vernetzung im Gemeinwesen. Speziell den Kindern und Jugendlichen, die durch soziale Faktoren benachteiligt sind, wird durch Gruppenerfahrungen Unterstützung geboten – das Ziel ist ihre Integration durch positive Bestärkung zu fördern und Anlaufstelle für die verschiedensten Themen zu sein. Eine ausgewogene Freizeitgestaltung mit sozialpädagogischer Begleitung bietet hier die Plattform für  eigene Erfahrungen, die Ihnen helfen das soziale Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu meistern.  

Foto 3  Projekt Mühle

 

 

Die Robert Voigt Stiftung unterstützt dieses Betreuungsprojekt erstmals in 2012 – erweitert wird das Engagement um die sog. „Wildcard“ – eine von der MÜHLE organisierte und Jugendfreizeit für Kinder, deren Eltern nicht die finanziellen Mittel dazu haben.

 

 

_____________________________________________________________________________________________________

 

 Projekt „aGEnda21 – Zukunft in Gelsenkirchen gestalten“

Logo Projekt aGEnda

 

 

Die „KreativWerkstatt für Kinder und Jugendliche“ ist ein Netzwerk ganz unterschiedlicher Organisationen und Gruppen in Gelsenkirchen, die ein großes Ziel vereint: Die Zukunftskompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu fördern und zu sichern.

„Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft.“ In diesem Sinne hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Jahre 2005-2014 als Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Das Projekt wurde bereits zwFoto 1 Projekt aGEndaeimal ausgezeichnet und als gutes Beispiel dafür angeführt, wie unserer heranwachsenden Generation die Kompetenzen vermittelt werden, die sie benötigt um mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts umgehen zu können. Die Anzahl der Netzwerkpartner liegt im sechsten Kursjahr in 2012 bei 65 Anbietern. Das Programm umfasst die Themen Naturbegegnung und Naturwissenschaften, Medientechnik und künstlerisches Gestalten.

 

Grundlage ist das Leitbild der Agenda 21, (des Aktionsprogramms für die Welt im 21. Jahrhundert, 1992 auf der Weltkonferenz in Rio de Janeiro beschlossen). Sie zielt auf eine umweltverträgliche Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft ab und plädiert für die Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen, Überwindung von Armut und die Teilhabe von allen Menschen an Bildung, Lebensgestaltung und demokratischen Entscheidungen.

 

Zu den von der Robert Voigt Stiftung unterstützten agEnda21-Projekten gehört ebenso die Schülerfirma MehrWert  - eine neue Form des aktiven berufsorientierten Lernens, bei dem gespendete gebrauchte Artikel im Internet zum Verkauf angeboten werden und die erzielten Erlöse als „fifty-fifty-Projekt“ sowohl zur Finanzierung eigener Schulprojekte als auch zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Jugendlichen in aller Welt verwendet werden.

 

Foto 2 Projekt aGEnda

     

Dabei wird durch die Einnahme realer Geldmittel sowohl unternehmerisches Denken gefördert als auch die Lebensdauer von Produkten erhöht: Mehrfachnutzung statt Wegwerfgesellschaft.

 

 _____________________________________________________________________________________________________

 

„Brücken bauen“ – ein Projekt des gemeinnützigen Vereins HILFE DIREKT e.V. Witten


    Foto 1 Projekt Bruecken bauen

 

„Wirklich glücklich sein kann man nur, wenn es den Nachbarn auch gut geht“ istFoto 3 Projekt Bruecken bauen der Slogan des Vereins HILFE DIREKT e.V. in Witten, der schnelle, direkte und unbürokratische Hilfe leistet, gerade wenn jemandem der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

 

 

 

Die Vermittlung von sprachlichen Fähigkeiten und kulturellen Inhalten stehen im Fokus des vielseitigen Programms.


Foto 2 Projekt Bruecken bauenZwei Pädagoginnen, Ute Kiczka aus dem Ruhrgebiet – sie hat den Verein vor sieben Jahren mit ihrem Mann gegründet - und Shahida Perveen-Hannesen aus Pakistan unterrichten selbst in den Räumlichkeiten einer Schule in Witten. 

Die engagierten Mitarbeiter des Vereins unterstützen die Mitmenschen vor Ort in allen erdenklichen Lebenskrisen. Das Projekt „Brücken bauen“ hat die Zielsetzung praktische Hilfe bei der Bemühung zu leisten, mit dem Leben in einem fremden Land zu Recht zu kommen und Trauer, Traumata und Verlust zu überwinden. Manchmal ist es nur ein Gespräch. Manchmal der gemeinsame Gang zum Arzt oder zu Behörden. Krankenhausaufenthalte werden organisiert. Flüchtlingsfamilien bei der Wohnungssuche unterstützt. Bei der Vermittlung von Arbeitsstellen zur Seite gestanden. Kinder werden beaufsichtigt, damit die Mütter stundenweise arbeiten können. Das Hilfsangebot ist so umfangreich wie die individuellen Bedürfnisse.  

   Foto 4 Projekt Bruecken bauen

 

 

Zur finanziellen Unterstützung der Vereinsarbeit finden Benefiz-Veranstaltungen statt. Aus  den internationalen Beiträgen aus der Nachbarschaft entsteht ein buntes Programm aus tänzerischen Darbietungen und musikalischen Beiträgen aus der jeweiligen Heimat.  Die Robert Voigt-Stiftung unterstützt dieses Projekt seit 2012.

 

 

 

  

 

 ____________________________________________________________________________________________________ 

 

Weitere Projekte